Allgemeine Geschäftsbedingungen
Version 1.0.0 · Gültig ab 04.04.2026
Wir möchten Ihnen mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) einen klaren und verständlichen Überblick darüber geben, welche Regeln für die Nutzung von Audioguide.Studio gelten. Uns ist wichtig, transparent zu kommunizieren und faire Bedingungen zu schaffen, auf die Sie sich verlassen können.
Audioguide.Studio ist ein moderner, digitaler Dienst, der hochwertige Funktionen für Museen, Ausstellungen, Tourismus und kulturelle Einrichtungen bereitstellt. Damit alles reibungslos funktioniert, arbeiten wir mit ausgewählten technischen Partnern zusammen und entwickeln die Plattform kontinuierlich weiter. Die folgenden AGB legen fest, welche Rechte und Pflichten dabei für beide Seiten gelten.
1. Geltungsbereich und Anbieter
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Online-Software „Audioguide.studio“ (nachfolgend „Dienst“), betrieben von Thorsten Diekhof, Cranachstr. 48, 12157 Berlin (nachfolgend „Anbieter“).
1.2. Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer gemäß § 14 BGB, öffentliche Einrichtungen sowie Vereine und Organisationen.
1.3. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Leistungsbeschreibung
2.1. Audioguide.studio ist eine cloudbasierte SaaS-Plattform zur Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Veröffentlichung von Audioguides, einschließlich Funktionen zur Textbearbeitung, Übersetzung, Text-to-Speech-Generierung, QR-Code-Erstellung sowie einem Web-Player zur Auslieferung der Inhalte.
2.2. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif. Die aktuelle Leistungsbeschreibung ist unter [Pläne] abrufbar und Bestandteil des Vertrages.
2.3. Jeder Tarif gilt immer für genau eine Organisation (z. B. Museum, Verein). Für jede weitere Organisation ist ein weiterer Tarif erforderlich.
2.4. Der Anbieter kann zur Erbringung einzelner Funktionen externe Dienstleister (z. B. Hosting-Anbieter, KI-Dienste, Datenbanken oder Kommunikationsdienste) einsetzen. Deren Leistungen werden außerhalb der unmittelbaren Kontrolle des Anbieters erbracht.
Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und Funktionsumfang dieser Drittanbieter können kurzfristigen Änderungen unterliegen oder vorübergehend eingeschränkt sein. Der Anbieter hat hierauf keinen direkten Einfluss.
Vorübergehende Einschränkungen oder Ausfälle solcher externen Dienste stellen keine Pflichtverletzung des Anbieters dar, sofern dieser diese nicht zu vertreten hat. Der Anbieter wird jedoch zumutbare Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen auf den Dienst so gering wie möglich zu halten.
2.5. Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des Dienstes. Wartungszeiten sowie Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, bleiben unberücksichtigt.
3. Vertragsschluss
3.1. Die Registrierung für den Dienst erfolgt über die Website des Anbieters. Hierzu gibt der Kunde die im Registrierungsformular abgefragten Daten (insbesondere Name und E-Mail-Adresse) ein und bestätigt die Registrierung. Der Anbieter kann eine Bestätigung der E-Mail-Adresse (z. B. durch einen Bestätigungslink) verlangen.
Die Registrierung selbst ist grundsätzlich kostenfrei und begründet noch keinen Anspruch auf kostenpflichtige Leistungen.
3.2. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde innerhalb des Kundenkontos einen kostenpflichtigen Tarif auswählt und den entsprechenden Bestellvorgang abschließt (z. B. durch Klick auf „Kostenpflichtig abonnieren“ oder eine vergleichbare Schaltfläche).
3.3. Ein Vertrag kann alternativ auch durch Annahme eines individuellen Angebots des Anbieters durch den Kunden zustande kommen (z. B. per E-Mail oder in Textform). In diesem Fall gelten die im Angebot beschriebenen Leistungen und Konditionen sowie diese AGB.
3.4. Nach Abschluss des Bestellprozesses erhält der Kunde eine Bestätigung per E-Mail. Diese enthält eine Zusammenfassung der wesentlichen Vertragsinhalte, insbesondere den gewählten Tarif, die Preise, die Vertragslaufzeit sowie Verweise auf die jeweils gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Leistungsbeschreibung.
3.5. Die jeweils gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die im Kundenkonto einsehbaren Tarifdetails bilden den Vertragstext. Der Kunde kann diese Informationen jederzeit im Kundenkonto abrufen.
4. Nutzungsrechte
4.1. Der Anbieter gewährt dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für die Dauer der Vertragslaufzeit.
4.2. Der Kunde darf den Dienst ausschließlich für die eigene Organisation nutzen.
4.3. Eine missbräuchliche oder gesetzeswidrige Nutzung des Dienstes ist untersagt. Insbesondere ist es dem Kunden untersagt,
– den Dienst technisch zu analysieren, zu umgehen oder in einer Weise zu nutzen, die darauf abzielt, Funktionsweise, Sicherheitsmechanismen oder zugrunde liegende Logiken außerhalb der vorgesehenen Nutzung zu ermitteln oder auszunutzen,
– automatisierte Zugriffe (z. B. durch Skripte, Bots oder ähnliche Verfahren) einzusetzen, die den Dienst übermäßig belasten oder außerhalb der vorgesehenen Nutzung verwenden,
– den Dienst für andere Organisationen oder über den vereinbarten Nutzungsumfang hinaus zu verwenden,
– technische Schutzmaßnahmen oder Zugriffsbeschränkungen zu umgehen,
– Inhalte oder Daten systematisch auszulesen, um diese außerhalb des Dienstes zu verwenden oder weiterzugeben, sofern dies nicht ausdrücklich vorgesehen ist,
– den Dienst für rechtswidrige Zwecke oder zur Verletzung von Rechten Dritter zu nutzen.
Die Aufzählung ist nicht abschließend.
5. Inhalte und Rechte Dritter
5.1. Die vom Kunden erstellten oder hochgeladenen Inhalte bleiben im Eigentum des Kunden. Der Anbieter erhält lediglich die zur Bereitstellung des Dienstes erforderlichen Nutzungsrechte.
5.2. Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit seiner Inhalte verantwortlich.
5.3. Für KI-generierte Inhalte gelten zusätzlich die Bedingungen der beteiligten KI-Anbieter. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Einschränkungen dieser Dienste.
6. Mitwirkungspflichten des Kunden
6.1. Der Kunde ist verpflichtet, Zugänge sorgfältig zu verwalten und unbefugten Zugriff zu verhindern.
6.2. Der Kunde stellt sicher, dass nur autorisierte Personen aus seiner Organisation den Dienst nutzen.
6.3. Der Kunde ist für die Sicherstellung der Richtigkeit seiner Daten verantwortlich.
6.4. Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig Sicherungskopien seiner Daten zu erstellen, soweit dies für ihn zumutbar ist.
7. Tarife, Preise und Abrechnung
7.1. Die Nutzung des Dienstes erfolgt im Rahmen der angebotenen Tarife. Die jeweils gültigen Preise sind unter [Pläne] einsehbar. Die Preise des abgeschlossenen Tarifs können jederzeit im Kundenkonto eingesehen werden.
7.2. Die Abrechnung erfolgt mittels Rechnungsstellung durch den Anbieter (z. B. über Lexware Office). Rechnungen sind innerhalb der angegebenen Frist zu begleichen.
7.3. Alle ausgewiesenen Preise sind Nettopreise; die gesetzliche Umsatzsteuer (derzeit 19 % in Deutschland) wird ergänzend ausgewiesen.
7.4. Zusatzleistungen wie zusätzliche Sprachen, Guides oder KI-Kontingente werden gesondert berechnet.
7.5. Der Zugang zum Dienst wird dem Kunden grundsätzlich bereits nach Vertragsschluss bereitgestellt, auch wenn die Zahlung noch nicht erfolgt ist.
7.6. Rechnungen sind innerhalb der jeweils angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug zur Zahlung fällig.
7.7. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden bleibt vorbehalten.
7.8. Der Anbieter ist berechtigt, bei Zahlungsverzug des Kunden den Zugang zum Dienst ganz oder teilweise zu sperren oder einzuschränken, bis sämtliche offenen Forderungen ausgeglichen sind.
7.9. Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt von einer Sperrung unberührt.
8. Fair-Use-Regelung
8.1. Der Dienst wird nach dem Grundsatz der fairen Nutzung („Fair Use“) bereitgestellt. Fair Use bedeutet, dass der Kunde den Dienst ausschließlich im Rahmen des vertraglich vorgesehenen Zwecks und in einem Umfang nutzt, der eine stabile, sichere und gleichmäßige Nutzung für alle Kunden ermöglicht.
8.2. Eine Nutzung gilt insbesondere dann nicht mehr als Fair Use, wenn sie nach Art, Umfang oder Intensität erheblich vom üblichen Nutzungsverhalten vergleichbarer Kunden abweicht oder geeignet ist,
– die Verfügbarkeit, Stabilität oder Sicherheit des Dienstes zu beeinträchtigen,
– eine ungewöhnlich hohe Anzahl gleichartiger oder automatisierter Anfragen, Generierungen oder Verarbeitungen in kurzer Zeit auszuführen,
– technische Ressourcen in einem Umfang zu beanspruchen, der den Betrieb des Dienstes oder die Nutzung durch andere Kunden beeinträchtigen kann,
– den Dienst systematisch oder zweckentfremdet zu verwenden (z. B. als Plattform für Massengenerierung, automatisierte Datenverarbeitung oder ähnliche Szenarien),
– bestehende tarifliche Grenzen oder technische Schutzmaßnahmen zu umgehen.
8.3. Bei der Beurteilung einer nicht vertragsgemäßen Nutzung berücksichtigt der Anbieter insbesondere den vereinbarten Tarif, den typischen Einsatzzweck (z. B. Nutzung durch Museen oder vergleichbare Organisationen), sowie das bisherige Nutzungsverhalten des Kunden.
8.4. Der Anbieter ist berechtigt, bei Anhaltspunkten für eine nicht vertragsgemäße Nutzung geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Hierzu zählen insbesondere die vorübergehende Einschränkung von Funktionen, die Anpassung der Nutzungsmöglichkeiten oder die Aufforderung zur Anpassung des Nutzungsverhaltens.
8.5. Der Anbieter wird den Kunden in der Regel vor der Ergreifung solcher Maßnahmen informieren und gemeinsam eine angemessene Lösung anstreben, sofern nicht ein sofortiges Handeln erforderlich ist.
8.6. Der Anbieter ist berechtigt, für einzelne Funktionen des Dienstes, insbesondere für rechenintensive oder KI-gestützte Funktionen, angemessene Nutzungsgrenzen festzulegen oder anzupassen, sofern dies aus technischen, wirtschaftlichen oder betrieblichen Gründen erforderlich ist.
Solche Nutzungsgrenzen können insbesondere die Anzahl von Anfragen, Generierungen oder Verarbeitungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums betreffen. Der Anbieter wird den Kunden über wesentliche Änderungen rechtzeitig informieren.
8.7. Bei fortgesetzter oder schwerwiegender missbräuchlicher Nutzung ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst zu sperren oder den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
9. Vertragslaufzeit, Kündigung und Datenlöschung
9.1. Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif. Es können sowohl Verträge mit automatischer Verlängerung (Abonnement) als auch befristete Verträge mit fester Laufzeit abgeschlossen werden.
9.2. Bei Abonnement-Tarifen verlängert sich der Vertrag automatisch um die jeweils gewählte Vertragsperiode (monatlich oder jährlich), sofern er nicht vor Ablauf der jeweiligen Abrechnungsperiode gekündigt wird.
9.3. Bei Tarifen mit fester Laufzeit (z. B. 5-Jahres-Lizenz) endet der Vertrag automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt.
9.4. Eine ordentliche Kündigung ist bei Abonnement-Tarifen jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich.
9.5. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
9.6. Nach Vertragsende wird der Account deaktiviert. Der Anbieter ist berechtigt, die vom Kunden gespeicherten Daten nach Ablauf einer angemessenen Frist zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten vor Vertragsende zu sichern.
9.7. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen (insbesondere handels- und steuerrechtliche Vorgaben) bleiben unberührt.
10. Leistungsänderungen
10.1. Der Anbieter kann Funktionen ändern oder erweitern, sofern dies den Kernnutzen nicht wesentlich beeinträchtigt.
10.2. Änderungen aus technischen, sicherheitsrelevanten oder gesetzlichen Gründen können jederzeit erfolgen.
10.3. Der Anbieter ist berechtigt, die angebotenen Funktionen und Leistungen jederzeit weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzustellen, sofern dadurch der wesentliche Vertragszweck nicht gefährdet wird.
10.4. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail oder innerhalb des Kundenkontos) mitgeteilt.
Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung außerordentlich zu kündigen.
Erfolgt keine Kündigung innerhalb dieser Frist, gilt die Preisänderung als akzeptiert.
11. Support
11.1. Support wird per E-Mail unter support@audioguide.studio angeboten.
11.2. Es bestehen keine garantierten Reaktionszeiten, sofern nicht explizit vertraglich vereinbart.
11.3. Für bestimmte Tarife oder als zusätzliche Option kann ein erweiterter Support mit definierten Reaktionszeiten gebucht werden. Dessen Umfang ergibt sich aus der jeweiligen Tarif- oder Optionsbeschreibung.
12. Haftung
12.1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
12.2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, typischen Schaden.
12.3. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste.
12.4. Der Anbieter haftet nicht für Störungen oder Ausfälle, die auf Leistungen von Drittanbietern (insbesondere Hosting-Dienste, KI-Dienste oder Kommunikationsdienste) zurückzuführen sind, sofern diese nicht vom Anbieter zu vertreten sind.
12.5. Der Anbieter haftet nicht für Störungen oder Ausfälle, die auf die Internetverbindung, die IT-Infrastruktur des Kunden oder der Endnutzer zurückzuführen sind, sofern diese nicht vom Anbieter zu vertreten sind. Dies gilt insbesondere für die Nutzung auf mobilen Endgeräten sowie unter variierenden Netzwerkbedingungen.
12.6. Der Anbieter haftet nicht gegenüber Endnutzern (z. B. Besuchern). Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, wie der Dienst gegenüber Endnutzern eingesetzt wird.
12.7. Der Kunde ist für sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte (insbesondere Texte, Audioinhalte und KI-generierte Inhalte) selbst verantwortlich. Der Anbieter übernimmt keine Prüfungspflicht und keine Haftung für deren Rechtmäßigkeit, Richtigkeit oder Qualität.
12.8. Der Anbieter haftet nicht für Aufwendungen oder Investitionen des Kunden im Zusammenhang mit der Nutzung des Dienstes (z. B. Herstellung oder Installation von QR-Codes, Beschilderungen oder Druckmaterialien).
12.9. Die Haftung des Anbieters ist – außer in den Fällen von Ziffer 12.1 – auf insgesamt 50 % der vom Kunden im jeweiligen Vertragsjahr gezahlten Gebühren begrenzt.
13. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
13.1. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung.
13.2. Da der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO erforderlich. Dieser kann über das Kundenkonto abgeschlossen werden.
13.3. Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.
13.4. Der Kunde stellt sicher, dass in Audioguide-Texten und anderen vom Kunden bereitgestellten Inhalten keine personenbezogenen Daten Dritter verarbeitet werden, sofern hierfür keine rechtliche Grundlage besteht. Insbesondere dürfen keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO) eingepflegt werden.
14. Sperrung und Einschränkung der Nutzung
14.1. Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zum Dienst ganz oder teilweise zu sperren, wenn der Kunde gegen diese AGB verstößt, sich im Zahlungsverzug befindet oder konkrete Anhaltspunkte für missbräuchliche oder rechtswidrige Nutzung vorliegen.
14.2. Die Sperrung erfolgt in der Regel nach vorheriger Ankündigung und unter angemessener Fristsetzung, sofern nicht ein wichtiger Grund ein sofortiges Handeln erfordert.
14.3. Ein sofortiges Handeln ist insbesondere zulässig, wenn die Nutzung geeignet ist, die Sicherheit, Stabilität oder Verfügbarkeit des Dienstes zu gefährden oder eine schwerwiegende missbräuchliche Nutzung vorliegt.
15. Einstellung des Dienstes
15.1. Der Anbieter behält sich vor, den Dienst „Audioguide.studio“ insgesamt oder einzelne Funktionen dauerhaft einzustellen, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht (z. B. wirtschaftliche Gründe, technische Weiterentwicklung oder Einstellung externer Dienste).
15.2. In diesem Fall wird der Anbieter den Kunden rechtzeitig, in der Regel mindestens drei Monate vor der Einstellung, informieren.
15.3. Der Kunde erhält innerhalb dieser Frist die Möglichkeit, seine Daten zu exportieren oder anderweitig zu sichern. Der Anbieter stellt hierfür geeignete Funktionen bereit und unterstützt den Kunden auf Anfrage im angemessenen Umfang beim Datenexport.
15.4. Bereits gezahlte Entgelte für Zeiträume nach der Einstellung des Dienstes werden anteilig erstattet. Dies gilt auch für Verträge mit fester Laufzeit.
16. Änderungen dieser AGB
16.1. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist. Solche Gründe können insbesondere Änderungen der Gesetzeslage, der Rechtsprechung, der technischen Rahmenbedingungen, der angebotenen Leistungen oder der Marktbedingungen sein.
16.2. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail oder innerhalb des Kundenkontos) mitgeteilt.
16.3. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen.
16.4. Widerspricht der Kunde den Änderungen fristgerecht, ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 14 Tagen zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen, sofern dem Anbieter die Fortsetzung des Vertrages zu den bisherigen Bedingungen nicht zumutbar ist.
Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung ausdrücklich auf die Bedeutung seines Schweigens sowie auf die Möglichkeit des Widerspruchs und die damit verbundenen Rechtsfolgen hinweisen.
17. Schlussbestimmungen
17.1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
17.2. Gerichtsstand ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
17.3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.